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Katzengras - alles, was Du über Katzengras wissen solltest
Katzengras - alles, was Du über Katzengras wissen solltest
Katzengras - alles, was Du über Katzengras wissen solltest
Erstellt von KingKratzbaum – dem Maßanbieter für Katzenmöbel.
Es ist also möglich, eine Alternative zum Katzengras anzubieten, doch viele Katzen möchten ungerne auf ihr geliebtes Grünzeug verzichten. Damit diese Vorliebe nicht beim Tierarzt endet, haben wir weiter unten einige Tipps für Dich zusammengestellt. Doch zuerst einmal wenden wir uns dem Problem zu, wenn die Katze einen Grashalm im Hals stecken hat. Gerade Freigänger suchen sich nämlich gerne Gras aus, welches dann feststeckt.
Fremdkörper im Rachen
Fast jeder Katzenhalter hat den Schreck schon einmal erlebt: " Die Katze röchelt, würgt, spuckt und fühlt sich sichtlich unwohl. Im ungünstigen Fall spuckt sie sogar Blut und leidet unter Atemnot. Zeit, direkt zum Tierarzt zu fahren. Auch, wenn man als Halter glaubt, dass die Katze nichts verschluckt haben kann, sollte lieber ein Arzt nachschauen. Denn selbst Wohnungskatzen schaffen es, sich irgendeinen trockenen Grashalm, der an einem Schuh klebte, einzuverleiben. Auch Insekten können feststecken. Diese kommen unbemerkt durch das Fenster und werden von den Stubentigern erlegt und gefressen. Da viele Insekten Widerhaken an den Beinen haben oder stark behaart sind, ist es durchaus möglich, dass etwas festhängt. Der Tierarzt wird erst einmal versuchen, so nachzuschauen, ob er einen Fremdkörper entdeckt. Wenn das nicht möglich ist, muss das Tier sediert werden. Nur dann kann man auch tief in den Rachen schauen. Eine Kehlkopfspieglung ist nun einmal nichts, was sich eine Katze bei vollem Bewusstsein gefallen lässt. Meist entdeckt der Arzt dann recht schnell den Übeltäter und kann diesen entfernen. Vom Grashalm über Körner bis hin zu Insektenteilen ist alles möglich. Wird nichts gefunden, stellt der Tierarzt häufig gereizte Mandeln fest. Denn auch ein Halsinfekt sorgt dafür, dass die Samtpfoten plötzlich röcheln und keuchen.Wichtig ist, mit dem Tier schnell zum Arzt zu fahren, denn selbst bekommt man solche Fremdkörper meist nicht entfernt. Bleibe aber ruhig, denn Katzen können viel Lärm machen, wenn sie etwas im Hals spüren, obwohl keine unmittelbare Lebensgefahr besteht. Je nervöser Du selbst reagierst, desto panischer wird Deine Katze. Deshalb, wenn Deine Katze röchelt und würgt, bleibe besonnen und rufe den Tierarzt an. Entscheide dann gemeinsam das weitere Vorgehen.
Vorsicht vor dem falschen Katzengras!
Damit das grüne Knabbervergnügen für die Katze nicht beim Tierarzt endet, sollte das Gras schön weich und gut verdaulich sein. Leider werden im Handel immer wieder Sorten angeboten, die nicht geeignet sind für den Verzehr durch die Samtpfoten. Als Ergebnis stecken dann besonders harte Halme im Rachen fest und sorgen dafür, dass das Tier keucht und röchelt. Weiter oben haben wir beschrieben, wie Du in einem solchen Fall am besten reagierst.Damit es gar nicht erst soweit kommt, kann man zumindest bei Wohnungskatzen das richtige Katzengras auswählen. Werden Zimmerpflanzen gefressen, achte bitte immer darauf, ob diese giftig sein können, und biete Katzengras als Alternative an. Mag Deine Mieze kein Katzengras, dann ist Malzpaste perfekt, um die Haarballen loszuwerden. Denn das ist eigentlich der Hauptgrund, warum Katzen Gras fressen. Es erleichtert ihnen das Hochwürgen von Haarballen, die ansonsten gerne im Darm stecken bleiben. Da Katzen ja mit ihren rauen Zungen eine Menge Haare beim Putzen verschlucken, ist ganz klar, dass die unverdaulichen Haare irgendwie wieder heraus müssen.
Die Nachteile von Katzengras sind neben den falschen Sorten und den daraus resultierenden Gesundheitsproblemen vor allem im grünen Farbstoff begründet. Wie erfahrene Katzenhalter wissen, erbrechen Katzen mit Vorliebe auf Teppiche, Sofas und Kissen. Wer schon einmal Grasflecken in der Kleidung hatte, weiß, wie problematisch diese wieder zu entfernen sind. Besteht die Katze aber nun einmal auf die Gabe von Katzengras, dann biete bitte nur Sorten an, die wirklich bekömmlich sind. Denn Grasflecken sind das kleinere Übel, Erstickungsanfälle hingegen enden beim Tierarzt.
Weiche Katzengrassorten bevorzugt
Das Gras darf nicht scharfkantig und hart sein. Viele Sorten, die man im Supermarkt bekommt, sind aber genau das. Warum hier der Handel nicht besser darauf achtet, ist leider fraglich. Scheinbar kommt es nur darauf an, dass das Gras nicht giftig ist. Deshalb bist Du als Halter gefragt. Zyperngras ist ein solcher Kandidat, der zwar schön knuspert, aber auch häufig im Hals hängen bleibt. Auch die Grünlilie, die gerne gefressen wird, kann ein Problem darstellen. Nehme lieber Gras, welches aus Getreide wie Weizen oder Gerste gezogen wird. Diese frischen Halme sind schön weich und saftig. Zudem gibt es Alternativen, die für den Knabberspaß herhalten können. Für Nager wird im Heimtierbedarf eine Pflanze namens "Schönpolster" angeboten. Die Blätter sind klein und knackig und werden von vielen Katzen gerne angenommen. Übrigens mögen auch manche Hunde das weiche Katzengras im Winter, wenn sie ansonsten draußen gerne Gras fressen.Die grünen Flecken aus Teppichen und Co entfernst Du übrigens am besten mit der guten alten Gallseife. Den Fleck einfach damit einreiben, kurz einwirken lassen und auswaschen. Härtere Fälle können auch mit Waschbenzin behandelt werden. Allerdings können dabei Farben ausbluten, sodass ein Test an unauffälliger Stelle ratsam ist.
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Kontakt & Autor
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Der Autor Klaus Koch ist mit Hunden und Katzen aufgewachsen und kann sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Er ist der Gründer von KingKratzbaum sowie der Plattformen "Die Katzen-Community" und "Katze verstehen". Mit langjähriger Erfahrung in der artgerechten Katzenhaltung entwickelt er hochwertige Kratzbäume für Katzen und vermittelt fundiertes Wissen rund um Katzenverhalten und Katzenbedarf. Sein Ziel ist es, Katzenhalter zu vernetzen, Katzen besser zu verstehen und ihr Leben nachhaltig zu verbessern.
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