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Können auch Katzen unter Bluthochdruck leiden?
Können auch Katzen unter Bluthochdruck leiden?
Können auch Katzen unter Bluthochdruck leiden?
Erstellt von KingKratzbaum – dem Maßanbieter für Katzenmöbel.
Bluthochdruck ist ein häufig unterschätztes Leiden bei älteren Katzen. Meistens tritt die Veränderung des Blutdrucks als eine Folge anderer Krankheiten auf und wird nicht rechtzeitig erkannt.
Für Deine Katze kann das schwere gesundheitliche Folgen haben.
Es werden zwei Werte unterschieden:
Für Deine Katze kann das schwere gesundheitliche Folgen haben.
Was ist der Blutdruck?
Unter Blutdruck versteht man die Kraft, mit der das Blut direkt auf die Wände der Blutgefäße drückt.Es werden zwei Werte unterschieden:
Durch die Kontraktion des Herzens (Zusammenziehen) wird das Blut aus dem Herz in die Blutgefäße gedrückt.
Der Herzmuskel entspannt sich und die Herzkammern öffnen sich wieder. Das Blut fließt aus den Gefäßen in das Herz.
Normalerweise beträgt der Blutdruck zwischen 120:70 und 140:80 mm Hg (Millimeter Quecksilber). Der systolische Blutdruck ist immer höher als der diastolische.
Ab 170:100 mm Hg ist der Blutdruck erhöht. Ein Risiko für Organschäden besteht bereits ab einem Wert von 180 mm Hg.
Die Katze sollte sich bei der Messung des Blutdrucks in einem entspannten Zustand befinden. Die Manschette für die Messung wird an der Vorderpfote oder am Schwanz befestigt. Nach dem Aufpumpen der Manschette wird die Luft solange abgelassen, bis ein Ton mit dem Stethoskop hörbar ist.
Aufgeregte Katzen sollten einige Zeit mit aufgepumpter Manschette mit dem Besitzer in einen ruhigen Raum gebracht werden. Feliway hilft diesen Katzen bei der Entspannung.
Für die Erhöhung des Blutdrucks sind verschiedene Faktoren verantwortlich:
Bei etwa 20 % der Katzen ist der Blutdruck erhöht ohne dass eine andere Erkrankung festgestellt werden kann.
Niereninsuffizienz (Störung der Nierenfunktion), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Fehlfunktionen der Schilddrüse können eine Erhöhung des Blutdrucks verursachen. In der Tierarztpraxis tritt häufig der „Weißkitteleffekt“ auf. Der Anblick des weißen Mantels verursacht Stress und löst eine Erhöhung des Blutdrucks aus.
Die Katze atmet schnell und schwer. Sie verweigert das Futter. Wird die Erhöhung des Blutdrucks nicht behandelt, bilden sich im Gehirn Ödeme. Die Katze zeigt Gleichgewichtsstörungen und leidet unter epileptischen Anfällen. Die Netzhaut der Augen löst sich ab und die Katze verliert ihr Sehvermögen. Der Muskel der linken Herzkammer verdickt sich. Arrhythmien (unregelmäßige Herztöne) und Galopprhythmus (zu schneller Herzschlag) sind hörbar. In den Arterien der Niere lagert sich Kalk ab. Die Ausscheidungsfunktion der Niere ist verringert.
Das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall steigt stark an.
Zusätzlich zu der Blutdruckmessung wird ein Herzultraschall durchgeführt. Bei der Ultraschalluntersuchung kann auch beurteilt werden, ob der erhöhte Blutdruck bereits Schäden an Leber, Niere und anderen Organen verursacht hat.
Zusätzlich zu der Behandlung der Grunderkrankung werden der Katze blutdrucksenkende Medikamente verabreicht. In erster Linie kommen dafür Kalziumkanalblocker (Amlodipin) in Frage. Bei akuten Erhöhungen des Blutdrucks können auch ACE-Hemmer oder ß-Blocker eingesetzt werden.
Deine Katze sollte auch im Alter gesund und fit sein. Vermeide Übergewicht. Füttere tiergerechtes Futter, das wenig Kohlenhydrate enthält. Lasse den Blutdruckwert Deines Stubentigers bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung kontrollieren.