Geschichte der Tierpsychologie 4: Der Ausblick
Verstehen statt übersetzen - wohin sich die Tierpsychologie entwickelt
Erstellt von KingKratzbaum - dem Maßanbieter für Katzenmöbel.
Wird es eines Tages möglich sein, mit Tieren zu sprechen - so wie in Star Trek mit dem Universal-Übersetzer?
Ich glaube: Nein.
Denn ein solcher Übersetzer müsste ja in beide Richtungen funktionieren.
Er müsste „Komm, Toni, lass uns kuscheln“ in ein passendes Miau oder Wau verwandeln - und wieder zurück. Das würde aber voraussetzen, dass alle Tiere einer Art dieselbe Sprache sprechen. Gäbe es sie, sie würden sich längst unterhalten.
Tun sie aber nicht.
Denn ein solcher Übersetzer müsste ja in beide Richtungen funktionieren.
Er müsste „Komm, Toni, lass uns kuscheln“ in ein passendes Miau oder Wau verwandeln - und wieder zurück. Das würde aber voraussetzen, dass alle Tiere einer Art dieselbe Sprache sprechen. Gäbe es sie, sie würden sich längst unterhalten.
Tun sie aber nicht.
Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir unsere Tiere besser verstehen werden als je zuvor. Schon jetzt kann KI erstaunlich gut Stimmungen erkennen - bei Schweinen etwa konnte man anhand ihrer Laute mit über 90 % Trefferquote sagen, ob sie sich wohlfühlten oder gestresst waren. Ziemlich beeindruckend.
Von Verhalten zu Persönlichkeit
Nicht mehr nur auf das, was Tiere tun - sondern auf das, wer sie sind.
Früher interessierte man sich vor allem für Instinkte und Lernverhalten.
Tiere haben Gefühle, Erwartungen, Erinnerungen - und sie haben Persönlichkeiten.
Jedes Tier erlebt die Welt anders. Was die eine Katze spannend findet, stresst die andere. Und genau diese Unterschiede zu verstehen, ist der Schlüssel zu echtem Tierverständnis.
Die Forschung beginnt gerade erst, Kognition, Emotion und Persönlichkeit zu verknüpfen.
Wie beeinflusst das Temperament das Lernen?
Wie wirken sich frühe Erfahrungen auf das Verhalten im Erwachsenenalter aus?
Und wie können wir das nutzen, um Tiere besser zu verstehen - und ihr Wohlbefinden zu fördern?
Eine Wissenschaft vom Individuum
Der Verhaltensbiologe Norbert Sachser spricht von einer „Revolution des Tierbildes“. Tiere gelten heute nicht mehr als triebgesteuerte Automaten, sondern als fühlende, denkende Individuen - mit Erinnerungen, Bedürfnissen und manchmal ziemlich eigenem Kopf.Die moderne Tierpsychologie ist damit nicht mehr rein beobachtend, sondern verstehend.
KI, Videoanalyse, Lauterkennung.
KI als Spiegel, nicht als Übersetzer
Vielleicht wird KI uns dabei helfen, ihre Sprache noch besser zu lesen - aber nicht zu „übersetzen“. Denn jede Katze, jeder Hund entwickelt mit seinem Menschen eine ganz eigene Form der Kommunikation. Eine KI kann Muster erkennen, ja. Aber fühlen, was sie bedeuten, das kann nur der Mensch.Nicht Maschinen, die Tiere übersetzen - sondern Menschen, die sie endlich richtig wahrnehmen.
Fazit
Die Tierpsychologie der Zukunft wird eine Wissenschaft des Verstehens sein - und der Verbundenheit. Sie wird zeigen, wie Denken, Fühlen und Persönlichkeit zusammenhängen, und sie wird uns lehren, Tiere nicht mehr nur zu beobachten, sondern ihnen wirklich zuzuhören.Denn am Ende geht’s nicht darum, was Tiere sagen würden, sondern darum, was sie uns längst zeigen.
Frage 1: Wird eine KI irgendwann mit jeder Katze oder jedem Hund sprechen können wie mit einem Menschen?
Frage 2: Was kann KI dennoch leisten im Tierverstehen?
Frage 3: Bedeutet das, dass Technik den Menschen im Tierverständnis ersetzen kann?
Nein - Technik kann unterstützen, Hinweise liefern, Muster aufdecken. Aber das Verstehen, die Beziehung, das Einfühlen bleibt menschlich. Tiere kommunizieren individuell mit ihrem Menschen - und gerade dieser persönliche Zugang ist durch keine KI komplett ersetzbar.
Frage 4: Was heißt das konkret für Katzenhalter?
Frage 5: Wie passt das zu meiner Arbeit mit maßgefertigten Kratzbäumen?
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Kontakt & Autor
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Der Autor Klaus Koch ist mit Hunden und Katzen aufgewachsen und kann sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Er ist der Gründer von KingKratzbaum sowie der Plattformen "Die Katzen-Community" und "Katze verstehen". Mit langjähriger Erfahrung in der artgerechten Katzenhaltung entwickelt er hochwertige Kratzbäume für Katzen und vermittelt fundiertes Wissen rund um Katzenverhalten und Katzenbedarf. Sein Ziel ist es, Katzenhalter zu vernetzen, Katzen besser zu verstehen und ihr Leben nachhaltig zu verbessern.
Ein echter KingKratzbaum: "Glückliche Katzen ist unsere Mission"
Kratzbäume sollen glücklich machen...
Egal, wie wir es drehen oder wenden - die Mission ist doch immer dieselbe. Die Mieze soll glücklich sein. Das beginnt bei den täglichen Streicheleinheiten, geht über gutes Futter und endet nicht beim Kratzbaum. Wobei der Kratzbaum naturgemäß eine zentrale Rolle im Leben Ihrer Katze einnimmt.
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