Wenn Deine Katze krank ist...
Wenn Deine Katze krank ist...
Erstellt von KingKratzbaum – dem Maßanbieter für Katzenmöbel.
Auch unsere geliebten Stubentiger können - genauso wie wir Menschen - auf unterschiedlichste Art krank werden. Vom Parasitenbefall bis hin zu tödlichen Viruserkrankungen reicht das Spektrum dessen, was einer Hauskatze im Laufe ihres Lebens zustoßen kann. Dabei sind auch die harmloseren Wehwehchen oft behandlungsbedürftig und deshalb sollten Super-Dosis immer achtsam sein, sollte sich Miez anders als sonst verhalten. Häufig ist es nämlich schwierig zu erkennen, dass die Katze überhaupt erkrankt ist. In diesem Artikel gehen wir darum auf die gängigsten Symptome genauer ein und geben Dir wertvolle Tipps und Hinweise, auf was Du achten solltest, wenn es um die Gesundheit Deiner Samtpfote geht.
Ein guter Tierarzt, dem Du und Deine Katze vertrauen kannst, ist sehr wichtig. Am Besten informiert man sich bereits vor der Anschaffung einer Katze darüber, welche Tierärzte es in der Nähe gibt, denn im Notfall muss es schnell gehen. Aber vor allem ist Sympathie entscheidend, wenn es um den richtigen Tierarzt geht. Fühlt sich der Katzenhalter wohl und gut beraten, dann ist auch Deine Katze viel entspannter, wenn sie zum Onkel Doktor muss.
- Besonders häufig erkranken Katzen an parasitären und infektiösen Krankheiten
- Gegen folgende Krankheiten sollte eine Katze geimpft werden: Katzenseuche, Katzenschnupfen, Katzenleukämie, Feline Infektiöse Peritonitis und Tollwut
- Ausgewogene Ernährung und Kastration verringert das Ansteckungsrisiko
- Feline Infektiöse Peritonitis, Katzenseuche und Nierenerkrankungen sind die tödlichsten Katzenkrankheiten
- Eine Übertragung von der Katze auf den Menschen ist sehr selten, da Katzenkrankheiten meist wirtsspezifisch sind
Katzen sind keine Jammerlappen
Es fängt bereits beim Alter der Katze an. Anfangs ist es noch deutlich, dass es sich um eine junge Katze handelt, doch sind die Stubentiger erst einmal ausgewachsen, dann scheinen sie sich kaum noch zu verändern. Dies unterscheidet Katzen sehr von anderen Haustieren, denen man die verschiedenen Stationen ihres Lebens viel deutlicher ansieht. Deshalb ist es sogar für erfahrene Super-Dosis schwer, das Alter einer Katze zu erraten. Ähnlich verhält es sich mit Krankheiten und körperlichen Einschränkungen.Dass Katzen ihren Gesundheitszustand und ihr Alter so gut verbergen können hat seinen Grund. Als Raubtier, das nicht in einem Rudel Schutz sucht, ist es eine grundlegende Überlebensstrategie. Die Vorfahren der Hauskatze konnten es sich nicht leisten, alt oder krank zu wirken. Zu schnell wären sie selbst zur Beute größerer Räuber geworden. Eine Katze zeigt deshalb nur im Notfall Schwäche und dann kann es manchmal schon zu spät sein.
Katzenpsychologischer Tipp:
Wenn Deine Katze krank ist, zählt weniger, was Du tust - sondern wie Du es tust. Katzen orientieren sich stark an der emotionalen Stimmung ihrer Bezugsperson. Bleibst Du ruhig, sprichst leise und bewegst Dich entspannt, dann spürt Deine Katze Sicherheit, selbst wenn sie sich nicht wohlfühlt. Druck oder Mitleid wirken dagegen oft verunsichernd. Besonders sensible Tiere ziehen sich dann noch weiter zurück. Das Beste, was Du tun kannst: präsent bleiben, ruhig atmen, da sein - so gibst Du ihr Halt, ohne sie zu bedrängen.Woran der Super-Dosi erkennt, dass Deine Katze krank ist
Im Gegensatz zu vielen anderen Haustieren werden Katzen eher ruhiger, wenn etwas mit ihnen nicht stimmt. Sie ziehen sich zurück und leiden im Stillen, statt zu wehklagen. Für Katzenhalter ist dies enorm wichtig zu wissen, denn dann kann genau dieses Verhalten den Anstoß geben, sich die Katze genauer anzusehen.Niemand kennt Deine Katze so gut wie Du. Deshalb Bist Du die einzige Person, der wirklich auffallen kann, wenn sich die sonst so fröhliche Samtpfote plötzlich auffällig still verhält oder wenn der Schmuser keinen Körperkontakt mehr will. Immer, wenn sich eine Katze anders als gewöhnlich verhält, kann das ein Indiz dafür sein, dass sie Schmerzen hat. Auch wenn die Katze plötzlich unsauber wird, obwohl sie bisher immer ihr Klo benutzt hat, kann eine Krankheit dahinterstecken. Wenn Miez weniger oder mehr trinkt als üblich, dann ist das manchmal schwer zu bemerken, aber ein wichtiger Hinweis auf gesundheitliche Probleme. Ebenso beim Fressen. Und nicht zuletzt sind Änderungen im Temperament der Katze nicht selten die einzige Möglichkeit, einer Erkrankung auf die Spur zu kommen: Ist sie plötzlich leichter reizbar, gar aggressiv, oder ist sie auffällig schläfrig, apathisch, ungesellig? Ist sie unruhig und schreckhaft, obwohl sie sonst ausgeglichen ist? Eine genaue Beobachtung Deiner Katze kann Dir schnell verraten, ob etwas im Argen liegt.
Auch wenn Du Dich scheust, mit einer Beobachtung wie "Miezi frisst auf einmal so viel, aber sie nimmt nicht zu" zum Tierarzt zu gehen - es könnte an den Nieren oder der Schilddrüse liegen. Und wenn es dann doch falscher Alarm ist, umso besser. Ein Super-Dosi weiß: Lieber einmal zu oft beim Tierarzt, als einmal zu wenig.
Die häufigsten Symptome, wenn die Katze krank ist
- Schwellungen oder Knoten unter der Haut
- Appetitlosigkeit oder verminderte Flüssigkeitsaufnahme
- Antriebslosigkeit, Apathie
- Stumpfes, struppiges Fell
- Schaum vor dem Maul
- Lähmung der Hinterbeine
- Fieber
- Erbrechen
- Unsauberkeit, häufiges Urinieren
- Durchfall mit oder ohne Blut
- Gerötete Augen
- Gewichtsverlust
- Keuchende, hechelnde oder unregelmäßige Atmung
- Zahnfleischentzündungen
- Haarverlust, kahle Stellen, schuppige Haut
- Verklebte Nase, häufiges niesen
Deine Katze ist krank - Was nun?
Keinesfalls solltest Du auf eigene Faust eine Behandlung mit Medikamenten einleiten, ohne zuvor einen Tierarzt konsultiert zu haben. Besonders gefährlich sind Medikamente, die für den Menschen gedacht sind. Beispielsweise ist Paracetamol für Katzen giftig und eine gut gemeinte Behandlung damit kann sogar bis zum Tod führen.In den meisten Fällen gibt es katzenspezifische Medikamente und die üblichen Katzenkrankheiten sind heutzutage gut zu behandeln. Der Tierarzt wird Dir zur Seite stehen, bis die Katze wieder ganz gesund ist. In manchen Fällen können auch alternative Heilmethoden zum Erfolg führen, doch auch hier sollte zuvor ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.
Kranke Katzen brauchen Ruhe und jeglicher überflüssige Stress sollte vermieden werden. Da sich viele Katzen sehr ungern Tabletten verabreichen lassen, muss hier oft auf Tricks zurückgegriffen werden. Es gibt einige Methoden, die Erfolg versprechen, beispielsweise die Tablette in einem Stück Leberwurst zu verstecken. Antibiotika sollten übrigens immer restlos aufgebraucht werden, damit sich keine Resistenzen bilden. Doch nicht nur die Medikamente sind wichtig bei der Behandlung einer kranken Katze, auch die Verfassung des Herrchens oder Frauchens spielt eine große Rolle. Je mehr Angst und Sorge sich der Katzenbesitzer macht, desto gestresster ist auch das Tier. Deshalb sollte man der Katze Sicherheit vermitteln, in dem man sich selbst beruhigt und den Alltag so normal wie möglich weiterführt. Das Gewohnheitstier Katze findet Geborgenheit in der Routine und kann sich so ganz auf die Genesung konzentrieren.
Wie eingangs erwähnt, sind ausgewogen ernährte und kastrierte Katzen weniger anfällig für Infektionskrankheiten. Aber es kommt nicht nur auf qualitativ hochwertiges Futter an, auch eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme ist wichtig, um die Gesundheit der Katze zu unterstützen. Trinkfaule Katzen sollten deshalb zum Trinken animiert werden, beispielsweise durch einen Trinkbrunnen. Ebenfalls ist Bewegung ein grundlegender Faktor für ein gesundes Katzenleben. Das Spielen mit der Katze hält sie fit und stärkt das Immunsystem.
Die häufigsten Katzenkrankheiten:
- Katzenschnupfen
- Katzenseuche
- Katzenleukämie
- Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)
- Nierenschwäche
- Katzendiabetes
- Schilddrüsen-Überfunktion
- Wurmerkrankungen
- Parasitenbefall
- Toxoplasmose
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Der Autor Klaus Koch ist mit Hunden und Katzen aufgewachsen und kann sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Er ist der Gründer von KingKratzbaum sowie der Plattformen "Die Katzen-Community" und "Katze verstehen". Mit langjähriger Erfahrung in der artgerechten Katzenhaltung entwickelt er hochwertige Kratzbäume für Katzen und vermittelt fundiertes Wissen rund um Katzenverhalten und Katzenbedarf. Sein Ziel ist es, Katzenhalter zu vernetzen, Katzen besser zu verstehen und ihr Leben nachhaltig zu verbessern.
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